Im Zeitraum Januar bis Mai 2014 haben die Schuhhersteller in Brasilien 55,5 Mio. Paar Schuhe exportiert – ein Plus in Höhe von 5,6%. Da jedoch der Durchschnittspreis um 8,7% auf 8,63 Dollar zurückging, sank der Wert der Exporte um 3,6% auf 439 Mio. Dollar. Die wichtigsten Abnehmerländer waren die USA (72,2 Mio. Dollar, +3,1%), Angola (26,6 Mio. Dollar, +30,9%) und Argentinien (25,6 Mio. Dollar, -45,4%).
Heitor Klein beklagte vor allem den deutlichen Absturz der Schuhausfuhren nach Argentinien im Zuge protektionistischer Einfuhrbeschränkungen. „Es gibt eine hohe Nachfrage nach brasilianischen Produkten in Argentinien, aber leider hat die argentinische Regierung Handelsbarrieren aufgebaut.“
Auch mit Blick auf die Zukunft bleibt der Verbandsvorsitzende pessimistisch: „Wir verlieren die Exportmärkte und auch der heimische Markt entwickelt sich schwach. Diese Entwicklung spiegelt sich in einem Rückgang der Schuhproduktion im April um 7%.“