Mit einem Gesamtbeitrag von umgerechnet mehr als 13 Mio. Euro in den kommenden zwei Jahren soll ein umfangreiches Programm gestartet werden. Dieses umfasst gezielte Maßnahmen und Imagewerbung für Unternehmen, die sich auf den Zielmärkten USA, Mexiko, Kolumbien, Deutschland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, China und Russland weiterentwickeln wollen.
Im Jahr 2000 wurde erstmals ein Vertrag zwischen den beiden Institutionen unterzeichnet. Zuvor hatten brasilianische Hersteller vor allem im Private Label-Geschäft Erfolge verzeichnet, teilt der Hersteller-Verband mit. Inzwischen sei die Zahl der für brasilianische Hersteller interessanten Märkte um die Hälfte gestiegen: „Vor 14 Jahren, zu Beginn der Kooperation mit Apex-Brasil, wurden brasilianische Schuhe in 100 Länder geliefert“, erklärt Heitor Klein, Executive Chairman von Abicalcados. „Im vergangenen Jahr wurden die Produkte der brasilianischen Schuhindustrie in 150 Länder weltweit verschickt.“ Im Rahmen des nun beschlossenen Programms soll den Mitgliedsunternehmen je nach Ebene der ’Exportreife‘ geholfen werden. Dabei werden fünf Stufen unterschieden – von Unternehmen, die gerade begonnen haben, sich für Exportmärkte zu interessieren, bis hin zu Firmen, die in diesem Bereich bereits erfahren und strukturiert sind. „Ziel ist es, hervorragende Unterstützung entsprechend den Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen zu bieten“, so Cristiano Körbes, Project Manager Abicalcados.