Die Preise werden von der Mehrheit der Online- und Versandhändler (82%) „unregelmäßig, je nach Bedarf“ angepasst, je nach „Preisverhalten von Wettbewerbern“ (62%) und „Bestellverhalten der Kunden“ (26%). Laut Studie bewertet die Mehrheit der Unternehmen, sieben von zehn, die dynamische Preisgestaltung als wichtig für das eigene Kundengeschäft. Die höchsten Wichtigkeitswerte vergeben dabei Unternehmen, die angeben, in näherer Zeit keine Investitionen zu planen.
„Grundsätzlich ist es nichts Neues, dass Händler ihre Preise Angebot und Nachfrage entsprechend anpassen. Treibende Kräfte waren schon immer der Wettbewerb und das Kundenverhalten. Heute bieten intelligente Softwarelösungen Händlern jedoch noch passgenauere Möglichkeiten der Preisgestaltung, um im dynamischen und global vernetzten Wettbewerb zu bestehen“, erklärt Christoph Wenk-Fischer, BEVH-Hauptgeschäftsführer.
Der BEVH-Studie zufolge bleibt der interaktive Online- und Versandhandel weiterhin der Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel und entwickelt sich „deutlich überdurchschnittlich“. Auch wenn die Dynamik etwas verhaltener sei als in den Vorjahren.