Demnach verschenken die meisten Deutschen zu Weihnachten (44%); dicht dahinter folgend Bekleidung und Schuhe mit 38%. Jeder Dritte (29%) legt seinen Lieben Elektronikartikel unter den Christbaum. “Es heißt immer, der Weihnachtsmann wohne im hohen Norden”, sagte AVE-Hauptgeschäftsführer Jan Eggert. “Tatsächlich deutet alles darauf hin, dass er aus Asien kommt.”
So werden laut “Branchenbrief International” der Spielwarenindustrie über 75% der in Deutschland verkauften Spielwaren importiert – hauptsächlich aus China und Osteuropa. Bei Bekleidung und Schuhen liegt der Importanteil nach Angaben des Bundesverbandes der Textilindustrie sogar bei 90 bis 95%. Auch hier ist China größter Exporteur, gefolgt von Bangladesch und Indien.
Das im Zusammenhang mit Importartikeln häufig diskutierte Thema faire Arbeitsbedingungen beschäftige die Verbraucher beim Weihnachtseinkauf. Auswirkungen auf die Kaufentscheidung habe es jedoch häufig nicht. So gaben 86% der Befragten an, sie würden beim Kauf gerne stärker auf faire Arbeitsbedingungen achten, im Alltag könne man jedoch schwer erkennen, unter welchen Bedingungen ein Produkt hergestellt worden sei. Fast drei Viertel gaben an, sie würden gerne fair hergestellte Produkte kaufen, die Preise seien ihnen aber zu hoch. Für 36% spielen die Arbeitsbedingungen beim Kauf keine Rolle.