Aus dem ’Wirtschafts Blatt‘ geht hervor, dass das Betriebsergebnis zwar um rund 35% auf 1,77 Mio. Euro gesteigert werden konnte, der Jahresüberschuss allerdings wegen eines Einmaleffekts im Finanzergebnis von 6,1 Mio. Euro auf 1,6 Mio Euro zurückging. Für den Ara-Chef in Österreich, Josef Pluch, unterlag das Jahr ”starken Schwankungen“. „Nach einer sehr guten ersten Jahreshälfte entwickelte sich die zweite Jahreshälfte witterungsbedingt etwas schwächer“, erklärt Pluch dem ’Wirtschafts Blatt‘.
Das laufende Geschäftsjahr würde nach Anschätzung von Pluch „nicht wesentlich einfacher werden“. Wegen der schwachen heimischen Konjunktur seien für die wirtschaftliche Entwicklung des österreichischen Marktes kaum Impulse zu erwarten. Für den Schuhhandel sieht Pluch derzeit keine Verbesserungen. „Angesichts der schwachen internationalen Entwicklung und der gestiegenen Risiken gehe ich von keiner wesentlichen Belebung für den Schuhhandel aus”, sagt Pluch gegenüber der Tageszeitung. Er beobachte jedoch eine starke Flächenkonsolidierung: „Gute Flächen ersetzen schlechte.“ Diese Konsolidierung finde im gesamten Handel und sogar im Fachhandel statt, sofern sie sich ohne USP oder Kooperationen präsentieren. „Entscheidend für den Erfolg wird aber immer noch das Produkt sein“, sagt Pluch.