Zwar hat es laut Medienberichten bei Verbrauchern auch Unmut über die Aktion gegeben, die speziell in den USA und in Deutschland echte Highlights vermissten und sich enttäuscht zeigten.
Gleichwohl hat das Event den so genannten Black Friday, der bislang die stärksten Umsätze verzeichnete, noch getoppt. In den Ländern, in denen Prime angeboten wird, seien, so Amazon gegenüber der Internetworld, 34,4 Mio. Produkte bestellt worden – das sind 398 Stück pro Sekunde.
Die globale Bestellmenge sei im Vergleich zum Vorjahrestag um 266% gestiegen und habe gegenüber dem Black Friday 2014 um 18% im Plus gelegen. Während in den USA die DVD-Trilogoe ’Der Herr der Ringe‘ zu den Topsellern gehörte, war es in UK ein Touchscreen Notebook. In Italien war eine Tastatur der Renner.
Deutsche und österreichische Prime Kunden kauften vor allem Crocs-Sandalen. Bei den Deutschen war zudem Süßes beliebt: Mehr als 18.000 kg Süßigkeiten sollen am Prime Day von deutschen Kunden gekauft worden sein. Insgesamt waren 3.000 Angebote über den Tag verfügbar. Die meisten Verkäufe seien nach 21 Uhr getätigt worden. Jeder zweite Besucher soll zudem ein Mobilgerät oder die Amazon App benutzt werden.