Mit diesem Schritt will das Produktionsunternehmen der Birkenstock Group die Standorte in Hessen und Sachsen erstmals unter eine einheitliche Leitung stellen. Hilmar Knoll löst damit zugleich Peter H. Riedel ab, der zum Jahresende aus der Geschäftsleitung der Alsa Steinau-Uerzell ausscheidet. Peter H. Riedel hatte als Interimsgeschäftsführer die Neuausrichtung des in Nordhessen gelegenen Produktionsstandorts vorangetrieben.
Hilmar Knoll teilt sich die operative Geschäftsleitung künftig mit Karl-Heinrich Herber (Alsa Uerzell) und Daniel Grötzner (Alsa Görlitz). Alleiniger Sprecher der Alsa-Geschäftsführung bleibt auch in Zukunft Manfred Eisele, der gleichzeitig die Gesamtverantwortung für den Bereich Produktion innerhalb der Birkenstock Group trägt. Mit dem Wechsel an der Unternehmensspitze will Alsa die Weichen für die nächste Wachstumsphase stellen. Dabei setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf eine Zwei-Säulen-Strategie: In Görlitz soll die industrielle Massenfertigung weiter ausgebaut werden. In Steinau-Uerzell sollen künftig vor allem Fremdgeschäft, Kleinserien und Prototypen produziert sowie technisch anspruchsvolle Entwicklungsprojekte realisiert werden. Mit dieser Rollenverteilung könne jeder Standort seine Stärken voll ausspielen, teilt Birkenstock mit.
Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben im laufenden Geschäftsjahr einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in den Ausbau seiner Produktionsstandorte in Deutschland. In den letzten Monaten habe man die Kapazitäten bereits mehr als verdoppelt. Aufgabe von Hilmar Knoll soll es sein, die beiden Alsa-Standorte weiterzuentwickeln und für das anstehende Wachstum vorzubereiten.