Dazu hat der Sportartikelkonzern eine strategische Partnerschaft mit Bluesign Technologies vereinbart, einem Anbieter von Bewertungsmethoden im Bereich positiver Chemikalien in der Textilindustrie. Mittels dieser Partnerschaft können alle Zulieferer der adidas Gruppe weltweit auf den sogenannten ,Bluefinder’ zugreifen, eine Datenbank mit Informationen zu nachhaltigen Textilchemikalien, die in verschiedenen Bereichen des Herstellungsprozesses, wie etwa Vorbehandlung, Färben und Veredelung eingesetzt werden können und damit zur Herstellung von nachhaltigeren Materialien führen. Alle gefertigten Materialien müssen daraufhin strenge Tests durchlaufen, in denen die Einhaltung der Kriterien von Bluesign überprüft wird. Zusätzlich überwacht die Adidas Gruppe auch weiterhin das Chemikalienmanagement bei Herstellern. Im Jahr 2013 führte das Unternehmen nach eigenen Angaben bei den Fabriken seiner Zulieferer 149 Umweltprüfungen durch.
Darüber hinaus verpflichtete sich Adidas Gruppe zu einem Verzicht der Nutzung langkettiger PFCs bis spätestens 1. Januar 2015. Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, ab dem 15. Juni 2014 in 90% seiner Produkte keine PFCs einzusetzen, ab spätestens 31. Dezember 2017 sogar bei 99% seiner Produkte auf PFCs zu verzichten. PFC machen Kleidung und Schuhe schmutz- und wasserabweisend, können aber das Immunsystem und das Fortpflanzungssystem schädigen. Darüber hinaus wird Adidas bis Ende 2014 die Abwasserdaten von 99% aller Lieferanten in China veröffentlichen. Bis Mitte 2016 sind es 80% aller Abwasserdaten des Konzerns weltweit.