In Zusammenarbeit mit einem bewährten globalen Managementteam und strategischen operativen Partnern beabsichtigt die neue Gesellschaft, die Fähigkeiten dieser Plattform zu nutzen, um sowohl organisch als auch durch die Akquisition komplementärer Geschäftsbereiche zu wachsen.
„Unser Fokus liegt jedoch mehr auf dem Sportbereich. Mit unserem Markenportfolio wollen wir Sportlern ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Konsumenten inspirieren, ein aktives Leben zu führen. Der Geschäftsbereich nostalgische Mützen und Bekleidung ist für diese Strategie nicht wesentlich. Durch die Veräußerung von Mitchell & Ness können wir unsere Komplexität reduzieren und unsere Konsumenten mit unseren Kernmarken noch gezielter ansprechen", sagte Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der Adidas Gruppe.
Wie der Sportartikel-Konzern mitteilt, wird die Transaktion zum Zeitpunkt des Closings einen positiven Einmaleffekt auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausweisen. Der Betrag werde voraussichtlich im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen und in den sonstigen betrieblichen Erträgen als Teil des Gewinns aus fortgeführten Geschäftsbereichen erfasst werden. Der Konzern habe beschlossen diesen Betrag zu reinvestieren, um seine Initiativen im Rahmen des strategischen Geschäftsplans ,Creating the New’ weiter voranzutreiben. Dieser zielt laut Adidas darauf ab, das Unternehmen für kontinuierliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen zu stärken.
Die Transaktion soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 abgeschlossen sein.