Die starke Umsatzdynamik sei insbesondere auf ein zweistelliges Wachstum in Westeuropa, China, Lateinamerika und MEAA zurückzuführen, teilt Adidas mit. Nach Marken betrachtet erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz im Gesamtjahr 2015 um 12%. Reebok verzeichnete im Abschlussquartal 2015 das elfte Quartal in Folge Umsatzwachstum und beendete das Jahr mit einem währungsbereinigten Plus in Höhe von 6%.
Der Konzern erhöhte im Gesamtjahr 2015 seine Marketinginvestitionen um 20%.
Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte nahm im Vergleich zum Vorjahr, trotz einer höher als erwarteten Steuerquote in Höhe von 32,9%, um 12% zu und erreichte 720 Mio. Euro (2014: 642 Mio. Euro).
Der Konzern hat seine Umsatzprognose für 2016 angehoben und erwartet eine währungsbereinigte Steigerung des Konzernumsatzes im zweistelligen Bereich. Zudem werde damit gerechnet, dank operativer Verbesserungen das Betriebsergebnis im zweistelligen Prozentbereich zu verbessern und infolgedessen die operative Marge im Jahr 2016 mindestens stabil gegenüber dem Vorjahr zu halten.
Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des Adidas Konzerns: „Wir sind gut in Form. Unser strategischer Geschäftsplan ’Creating the New‘ mit Fokus auf eine Erhöhung der Markenbegehrlichkeit liefert schon jetzt erste positive Ergebnisse. Ich freue mich, dass Adidas und Reebok rund um den Globus und über alle wichtigen Lifestyle- und Performance-Kategorien hinweg so hervorragend bei Konsumenten ankommen. Die beschleunigte Dynamik, die wir in Nordamerika und Westeuropa im vierten Quartal beobachten konnten, sowie das anhaltende, zweistellige Wachstum in den meisten Schwellenländern, einschließlich China, belegen deutlich, wie begehrt unsere Marken sind. Zusammen mit dem positiven Feedback unserer Kunden zum Produktangebot für 2016 stimmt uns dies äußerst zuversichtlich, dass wir im Geschäftsjahr 2016 unseren Umsatz und Gewinn erneut zweistellig steigern können.“
Der Konzerngewinn für das Geschäftsjahr 2015 wurde laut Adidas von nicht operativen Wertminderungen der Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 34 Mio. Euro negativ beeinflusst, die vor allem im Zusammenhang mit den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten Russland/GUS und Lateinamerika stand. Die Wertminderungen seien nicht zahlungswirksam gewesen und es habe keine Auswirkung auf die Liquidität des Konzerns gegeben.
Die endgültigen Ergebnisse für das Gesamtjahr 2015 werden am 3. März 2016 bekannt gegeben.