Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern nun einen Gewinn zwischen 820 und 850 Mio. Euro, wie das Unternehmen aus Herzogenaurach bekannt gibt. Zuvor ging Adidas von einem betrag zwischen 890 und 920 Mio. Euro aus.
Adidas kämpft derzeit an vielen Front gleichzeitig. Vertriebsprobleme in Russland, die aus der Umstellung auf das neue Distributionszentrum des Adidas Konzerns in Tschechowa in der Nähe von Moskau zurückzuführen sind, eine weitere Abwertung ausländischer Währungen (z. B. russischer Rubel, japanischer Yen, brasilianischer Real, argentinischer Peso, türkische Lira und australischer Dollar) gegenüber dem Euro im Laufe der Monate August und September sowie die anhaltende Schwäche auf dem Golfmarkt seien die Gründe für die Gewinnwarnung.
Die Auswirkungen werden vor allem im dritten Quartal zu spüren sein. Für das vierte Quartal geht das Management nach wie vor davon aus, dass sich Umsatz und Gewinn sehr positiv entwickeln werden.
“Trotz der gestiegenen Herausforderungen, mit denen wir uns kurzfristig konfrontiert sehen, sind wir nach wie vor zuversichtlich und fokussiert, was die Erreichung der strategischen Ziele unseres Geschäftsplans Route 2015 angeht”, sagte Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender des Adidas Konzerns. “Angesichts der starken Nachfrage nach unseren Highlight-Konzepten und Innovationen in unseren wichtigsten Kategorien, der Initiativen im Vorfeld der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2014(TM) sowie des positiven Feedbacks unserer Kunden hinsichtlich der Kollektionen von Adidas und Reebok für Frühjahr/Sommer 2014 wird unser Geschäft im vierten Quartal und auch darüber hinaus definitiv wieder an Dynamik gewinnen.”