Wie Adidas in Herzogenaurach mitteilt, sank das Betriebsergebnis im dritten Quartal 2014 um 12,7% von 463 Mio. Euro auf 405 Mio. Euro. Der Konzernumsatz stieg dagegen um 6,2% auf 4,118 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr 2014 erwartet das Management einen Konzernumsatz währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. insbesondere die Marke Adidas soll nach Unternehmensangaben von der FIFA Fußball_Weltmeisterschaft 2014 profitiert haben. Die starke Präsenz des Konzerns in schnell wachsenden Schwellenländern sowie der weitere Ausbau des Einzelhandelssegments werden die Umsatzentwicklung des Konzerns ebenfalls unterstützen. Währungseffekte werden sich voraussichtlich negativ auf die Umsatzentwicklung in Euro auswirken, heißt es von Seiten Adidas.
Der Konzern geht davon aus, dass die Bruttomarge im Jahr 2014 zurückgehen und zwischen 48% und 48,5% liegen wird. Die operative Marge des Konzerns soll den Prognosen des Managements zufolge zwischen 6,5% und 7,0% liegen. Der auf Anteilseigner entfallenen Konzerngewinn wird sich voraussichtlich auf einen Wert von etwa 650 Mio. Euro belaufen.
Adidas kündigt ferner an, dass das Aktienrückkaufprogramm am 7. November 2014 beginnen soll. Im Zeitraum bis längstens zum 30. Januar 2015 sollen im Rahmen einer ersten Tranche eigene Aktien der Gesellschaft zu Anschaffungskosten von insgesamt bis zu 300 mio. Euro, jedoch höchstens 6 Mio. Aktien, ausschließlich über die Börse zurückgekauft werden.
Aktienrückkaufprogrammm läuft am 7. November 2014 an
Der Rückerwerb diene der Einziehung und Kapitalherabsetzung sowie wahlweise der Verwendung zum Zwecke der Erfüllung von Verpflichtungen aus der von der Gesellschaft begebenen Wandelanleihe in Höhe von 500 Mio. Euro mit einer Laufzeit bis zum 14. Juni 2019, heißt es.