Das Konzept basiert auf einer automatisierten Fertigung, mit der es laut Adidas möglich werden soll, die Produktion dorthin zu verlagern, wo sich die Konsumenten der Marke befinden. In der Speedfactory komme dabei intelligente Robotertechnologie zum Einsatz, mit der hoch funktionale Qualitätsprodukte gefertigt werden können und die individuelle Schuhdesigns ermögliche. Die ersten 500 Paar Laufschuhe aus der Speedfactory will Adidas in der ersten Jahreshälfte 2016 präsentieren. Die kommerzielle Serienproduktion soll in naher Zukunft starten.
„Speedfactoy kombiniert das Design und die Herstellung von Sportartikeln in einem automatisierten, dezentralisierten und flexiblen Fertigungsprozess. Dank dieser Flexibilität können wir zukünftig viel näher an unseren Konsumenten sein und vor Ort in unseren Absatzmärkten produzieren“, sagte Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas Gruppe. „Wir schaffen damit völlig neue Möglichkeiten, wie, wo und wann wir unsere Produkte fertigen können und sind somit Vorreiter in Sachen Innovation in unserer Branche.“ Aktuell baut der Konzern die erste Speedfactory bei der Oechsler AG in Ansbach. Das Projekt soll nicht nur dazu beitragen, die Bedürfnisse der Konsumenten besser zu erfüllen, zudem soll es sich positiv auf die Umwelt auswirken, da transportbedingte Emissionen verringert und der Einsatz von Klebstoffen drastisch reduziert werden.
„Der Aufbau der ersten Speedfactory in Ansbach ist nun in vollem Gang. Ziel ist es, ein globales Netzwerk automatisierter Fertigung zu etablieren, das modernste Spitzentechnologie in Städte rund um den Globus bringt. Das Pilotprojekt mit 500 Paar Schuhen wird uns helfen, die Grundlagen für eine kommerzielle Serienproduktion zu schaffen, sodass jeder Konsument vor Ort genau das bekommt, was er will, und zwar dann, wann er es will – schneller als je zuvor”, sagte Gerd Manz, Vice President Technology Innovation bei Adidas.